Bundestierärztekammer: “Tiertransporte in Drittländer sofort stoppen!”

Bundestierärztekammer entsetzt über genehmigte Tierquälerei Als „unerträglichen Skandal auf Kosten der Tiere“, bezeichnet der Präsident der Bundestierärztekammer (BTK), Dr. Uwe Tiedemann, die aktuellen Berichte über Rindertransporte aus Spanien in die Türkei. Unabhängig davon, ob die Tiere tatsächlich an Blauzungenkrankheit erkrankt seien oder nicht, zeige die Situation die „Unbeherrschbarkeit“ von Langzeittransporten. Witterungsunbilden, der Verdacht auf eine.. weiter →

NRW-Initiative im Bundesrat: Bund soll Tiertransporte in bestimmte Drittstaaten verbieten

Ministerin Heinen-Esser: Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Ohne Einhaltung des Tierschutzes in den Zielländern keine Transporte Nordrhein-Westfalen setzt sich auf Bundesebene für ein Verbot der Beförderung von Tieren in Drittstaaten ein, in denen die Einhaltung des Tierschutzes nicht gewährleistet ist. Dazu hat die Landesregierung dem Bundesrat einen Initiativantrag vorgelegt, über den am Freitag, 12. Februar, entschieden.. weiter →

Tiertransporte in Drittstaaten nur bei gesicherter Einhaltung der Tierschutzanforderungen

Initiative Nordrhein-Westfalens im Bundesrat: Bund soll prüfen, Rindertransporte in bestimmte Drittstaaten per se zu verbieten Nordrhein-Westfalen setzt sich dafür ein, dass Rindertransporte in Drittstaaten verboten werden, sofern zu befürchten ist, dass die betroffenen Tiere im Drittstaat tierschutzwidrig behandelt oder unzureichend versorgt werden. Dieses wichtige Tierschutzanliegen ist am Freitag auf Initiative Nordrhein-Westfalens Thema im Bundesrat. Gemäß.. weiter →

NRW untersagt Langstrecken-Rindertransporte in Drittstaaten und lange Beförderungen nicht abgesetzter Kälber

Das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium verbietet bis auf Weiteres die Abfertigung von langen Rindertransporten in Drittstaaten und von langen Transporten nicht abgesetzter Kälber. Die Ergebnisse amtlicher Tiertransportkontrollen, fehlende valide Informationen über Versorgungsstationen in Drittstaaten, wiederholte Überschreitungen maximaler Transportzeiten und fehlende Tränkmöglichkeiten für Kälber auf Fahrzeugen belegen, dass einige Transporte nicht bis zum Bestimmungsort in Drittstaaten tierschutzkonform.. weiter →

Umweltministerium untersagt Langstrecken-Tiertransporte auf bestimmten Routen – Tiere können dort derzeit nicht tierschutzgerecht versorgt werden

Das NRW-Umweltministerium untersagt Langstrecken-Tiertransporte auf bestimmten Routen – Tiere können dort derzeit nicht tierschutzgerecht versorgt werden Das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium verbietet bis auf Weiteres die Abfertigung bestimmter Langstrecken-Tiertransporte durch die russische Föderation. Dem Ministerium liegen Berichte und Informationen vor, die belegen, dass zum Beispiel auf den Routen nach Usbekistan und Kasachstan Tiere nicht tierschutzgerecht versorgt.. weiter →

Tiertransporte bei Hitze: Bundesagrarministerium verschärft Regelungen

Temperaturüberschreitungen werden künftig als Ordnungswidrigkeit gewertet und mit Bußgeldern geahndet – Aufbau einer Datenbank für Transportrouten läuft Tiertransporte im Hochsommer bei über 30 Grad sind laut EU-Transportverordnung rechtlich untersagt. Verstöße gegen diese Vorschrift sollen zukünftig als Ordnungswidrigkeit eingestuft und mit einem Bußgeld sanktioniert werden. Das hat die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, im.. weiter →

Amtstierärztin Dr. Gabriele Fuchs: Tiertransporte in Drittländer

Seit Jahrzehnten stehen Tiertransporte in Länder außerhalb der EU in der Kritik. Schon innerhalb der Union können tagelange Transporte problematisch sein, spätestens an der EU-Außengrenze aber endet der Tierschutz regelmäßig. Die Dokumentationspflichten für Transporteure sind zwar umfangreich, so müssen entsprechende LKW über Tränkesysteme, Lüftung, GPS-Aufzeichnung, Temperatur- und Ladeklapppen-Sensoren verfügen und vor Fahrtantritt detaillierte Routenpläne, inklusive.. weiter →

Agrarministerkonferenz fasst Beschluss zu Transporten in Nicht-EU-Länder

Eine Aufforderung an den Bund, tierschutzrelevante Hinweise zu Tiertransport-Routen und Versorgungsstellen zu sammeln, auszuwerten und die Informationen zentral den Bundesländern zu übermitteln – das ist der Kern eines Beschlusses, den die Agrarministerkonferenz (AMK) heute in Landau (Rheinland-Pfalz) gefasst hat. Niedersachsen hatte den Antrag gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Sachsen und Bayern eingebracht. Dazu sagt Niedersachsens Landwirtschaftsministerin.. weiter →

„Tiertransporte: Handlungsbedarf besteht jetzt!“ Offener Brief des BTK-Präsidenten

Dr. Uwe Tiedemann, Präsident der Bundestierärztekammer, schreibt einen Offener Brief an die für Tierschutz zuständigen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren des Bundes und der Länder: Sehr geehrte Damen und sehr geehrte Herren, die Bundestierärztekammer (BTK) hat – wie auch andere Verbände und Organisationen – wiederholt die immer wieder vorkommenden eklatanten Missstände bei Tiertransporten angeprangert.. weiter →

Wir transportieren Tierschutz

Der Deutsche Raiffeisenverband hat diesen Film anläßlich der “Grünen Woche 2014” vorgestellt. Und, weil tiergerechter Transport ebenso wichtig ist wie tiergerechte Haltung, binden wir diesen Beitrag gerne auch hier ein. Der Verband schreibt dazu: “Der begehbare Tiertransporter war zur Internationalen Grünen Woche ein Publikumsmagnet. Mehr als 30.000 Besucher nahmen das Fahrzeuginnere unter die Lupe und.. weiter →

Transport und Schlachtung

Aber auch beim Tiertransport gibt es noch einiges Verbesserungspotential. Gedanken dazu hat sich der Oberveterinärrat am Veterinäramt Rhein-Neckar-Kreis Dr. Ulrich Eberhardt,  gemacht. Am Ende ihres Lebens landen Schweine, Rinder und auch Milchkühe auf dem Schlachthof. Und noch an diesem Ort ist es möglich mithilfe von Tierwohl-Indikatoren die Haltungsbedingungen auf den einzelnen Betrieben rückblickend zu beurteilen… weiter →

Innovationspreis Tierwohl wird zum dritten Mal verliehen

Initiative Tierwohl (ITW) verleiht dritten Innovationspreis Tierwohl „Schweine-Krankenwagen“, Schweine-Haltungskonzept mit kombinierter Stall- und Freilandhaltung sowie Stallsystem zum Erhalt des Ringelschwanzes gewinnen Preise Zum dritten Mal verleiht die Initiative Tierwohl (ITW) den Innovationspreis Tierwohl. Dieses Jahr geht er an herausragende Projekte von drei Schweinehaltern: An den „Schweine-Krankenwagen“, das Schweine-Haltungskonzept mit kombinierter Stall- und Freilandhaltung sowie das.. weiter →

EuroTier 2022: Treffpunkt „Zukunft Tierhaltung“

15. bis 18. November 2022 in Hannover – Weltleitmesse für professionelle Tierhaltung und Livestock-Management – Leitthema „Transforming Animal Farming“ „Transforming Animal Farming“ – unter diesem Leitthema steht die EuroTier, die vom 15. bis 18. November 2022 auf dem Messegelände in Hannover und mit einem digitalen Zusatzangebot stattfindet. Der Veranstalter DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) stellt das fachliche.. weiter →

Früchte der Furcht

Die neue Ausgabe des Wissenschaftsmagazins BfR2GO widmet sich dem Misstrauen gegenüber Pflanzenschutzmitteln Pflanzenschutzmittel sind ein gesellschaftliches Reizthema. Manche Menschen begegnen den Mitteln mit Misstrauen; gegensätzliche Meinungen prallen aufeinander. Die aktuelle Ausgabe des Wissenschaftsmagazins BfR2GO des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) widmet sich dieser Furcht. „Insbesondere bei einem Thema, das die Öffentlichkeit verunsichert, gilt es, sachlich zu.. weiter →

Tierwohl in der Nutztierhaltung: Online-Umfrage gestartet

Forschungsprojekt will Interesse in der Bevölkerung für einzelne Tierwohlaspekte und für eine Berichterstattung erkunden Die Frage, wie wir mit unseren Nutztieren umgehen, ist in der Öffentlichkeit sehr präsent und wird kontrovers diskutiert. Wie sollten die Haltungsbedingungen im Stall sein, können die Tiere ihr natürliches Verhalten ausleben, wie geht es Ihnen bei Transport und Schlachtung? Das.. weiter →

Kälbermast: Es geht mit weniger Antibiotika

Mit einigen einfachen Maßnahmen können Landwirte den Antibiotikaeinsatz drastisch reduzieren und das Tierwohl verbessern, ohne dass ihnen deswegen Wettbewerbsnachteile entstehen. Das zeigen Berner Forschende in einem für die Schweiz bisher einmaligen Praxistest ihrer eigens entwickelten “Freiluftkalb”-Methode. Die Schweizer Kälbermast braucht große Mengen Antibiotika – auch wenn die Branche deren Einsatz in den vergangenen Jahren bereits.. weiter →

Unterstützung für europäisches Tierwohlkennzeichen

EU-Agrarminister stellen sich hinter die Initiative von Bundesministerin Julia Klöckner – Lehren aus Corona-Krise, Tiertransporte und Herkunftsbedingungen werden diskutiert bei informeller Ratssitzung in Koblenz Auf Einladung der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, sind die europäischen Agrarminister heute in Koblenz zu ihrem informellen Rat zusammengekommen. Im Mittelpunkt dabei standen die Lehren aus der Corona-Pandemie,.. weiter →

Impfung gegen Ebergeruch weitaus tierschonender als chirurgische Kastration, Einsatz auch im ökologischen Landbau aus Tierschutz-Gründen sinnvoll

Der Ausschuss für ökologischen Landbau der EU-Kommission vertritt die Auffassung, dass die Immunokastration nicht den Prinzipien des ökologischen Landbaus entspräche. Ein Eingriff in das Hormonsystem der Tiere stehe der ökologischen Grundidee entgegen. Somit sei nur eine chirurgische Kastration nach Betäubung für ökologisch arbeitende Schweinebestände akzeptabel. Dem widerspricht die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V. energisch. Die.. weiter →

NRW-Pläne zum Tierschutz in der Nutztierhaltung – WLV kommentiert

Das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium von Nordrhein-Westfalen hat ein umfassendes Tierschutz-Paket vorgestellt. “Wir wollen den Tierschutz insbesondere in der Nutztierhaltung weiter stärken und der Landwirtschaft helfen, strukturelle Veränderungen frühzeitig und erfolgreich zu gestalten”, erläuterte Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ministerin Heinen-Esser in Düsseldorf. Zu den Eckpunkten zählen die Entwicklung einer Tiergesundheitsdatenbank, die Einrichtung einer oder eines Tierschutzbeauftragten im.. weiter →

Grundwasserschutz geht nur mit den Bauern

Julia Klöckner und Ursula Heinen-Esser legen 7-Punkte-Programm vor – Ministerinnen unterstützen Bauernfamilien bei der Umsetzung verschärfter Düngeanforderungen In einem gemeinsamen Papier haben die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, und die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Ursula Heinen-Esser, sieben konkrete Vorschläge vorgelegt zur Unterstützung der Bauernfamilien bei der Bewältigung.. weiter →