Initiative Tierwohl

Ein Gewinn fürs Schwein – doch der Bauer zieht die Niete!?

Der Geschäftsführer der „Initiative Tierwohl“ zeigte sich überwältigt von der hohen Zahl der Anmeldungen für das Gemeinschaftsprojekt. 4.653 Landwirte hatten sich insgesamt registrieren lassen, mit rund 25,5 Millionen Tieren.

Überwältigt waren auch viele Schweinehalter. Allerdings von ihren Gefühlen, weil sie bei der Auslosung eine Niete gezogen haben. Mehr als die Hälfte aller Teilnahmewilligen hatte die Ställe den Kriterien gemäß vorbereitet, ausgestattet, umgebaut und bekommt nun keinen Cent für die Investitionen ins Tierwohl ersetzt.

Hier sind Bilder zusammengestellt die zeigen, dass auch in diesen Betrieben die Verbesserungen den Schweinen zugutekommen, obwohl die Landwirte auf teils erheblichen Kosten sitzenbleiben. Strohraufen und Scheuerbürsten werden ja nicht abmontiert, die neuen Fenster nicht wieder ausgebaut.



Stellungnahme der Initiative Tierwohl zur Forderung von acht Tier- bzw. Umweltschutzorganisationen

Acht Tier- bzw. Umweltschutzorganisationen haben sich heute in einer gemeinsamen Pressemitteilung dagegen ausgesprochen, dass die aktuellen Kriterien der Initiative Tierwohl die Eingangsstufe des geplanten staatlichen Tierwohllabels bilden. Dazu sagt Dr. Alexander Hinrichs, Geschäftsführer der Initiative Tierwohl: „Es ist legitim, dass Tierschutzorganisationen auf sich aufmerksam machen möchten. In diesem Fall werden jedoch Eulen nach Athen getragen… weiter →


Initiative Tierwohl startet neue Registrierungsphase: Weitere Schweinehalter können mitmachen

Nach erfolgreichem Start in ihre zweite, ebenfalls dreijährige Programmphase startet die Initiative Tierwohl jetzt eine weitere, zusätzliche Registrierungsphase für Schweinehalter. Bis zum 6. Juli 2018 können sich Schweinehalter, die Sauenhaltung, Ferkelaufzucht und/oder Mast betreiben, über einen Bündler registrieren lassen. Einen entsprechenden Bündler können die Landwirte aus einer von der Initiative Tierwohl auf ihrer Webseite veröffentlichten.. weiter →


Initiative Tierwohl kennzeichnet Fleisch von teilnehmenden Betrieben

Die Initiative Tierwohl gibt erstmals ein eigenes Produktsiegel heraus. Das stellte sie heute anlässlich der Inter- nationalen Grünen Woche in Berlin der Öffentlichkeit vor. Mit diesem Siegel können Lebensmitteleinzelhändler unverarbeitetes Geflügelfleisch von Hähnchen und Puten kennzeichnen. Verbraucher können ab April 2018 das Siegel in Geschäften der mitmachenden Händler sehen und daran erkennen, dass es sich.. weiter →


Initiative Tierwohl veröffentlicht Details zum Programm 2018 -2020

+++ Anmeldung im September – auch für bereits teilnehmende Betriebe +++ Vereinheitlichung der Kriterien +++ Lebens- mitteleinzelhandel erhöht Budget deutlich auf 130 Millionen Euro jährlich +++ Fast doppelt so viele Betriebe können teilnehmen Ab Januar startet die neue Programmphase 2018 – 2020 der Initiative Tierwohl (ITW). Interessierte Tierhalter können sich bis zum 26. September 2017.. weiter →


Initiative Tierwohl schärft das Programm ab 2018 und bedauert das Ausscheiden des Deutschen Tierschutzbundes aus dem Beraterausschuss

Bonn, 16.09.2016 – Die Initiative Tierwohl nimmt die Entscheidung des Deutschen Tierschutzbundes (DTSchB), nicht mehr als Mitglied des Beraterausschusses an der Weiterentwicklung der Initiative mitwirken zu wollen, bedauernd zur Kenntnis. Bereits im vergangenen Juni hat sie sich in einem Entwurf auf Eckpunkte der Initiative Tierwohl für Schwein über 2017 hinaus verständigt. Dabei wurden elementare Punkte.. weiter →


Initiative Tierwohl Schwein: Gemeinsamer Programmentwurf für den Zeitraum 2018 bis 2020 vereinbart

Erweiterte Finanzausstattung: 35 Millionen Euro mehr für Schweinehalter – Einheitlichere Vorgaben durch Anpassung der Kriterienkataloge – Tiergesundheitsindex fester und wichtiger Bestandteil Die Initiative Tierwohl steht im Bereich Schwein vor entscheidenden Weiterentwicklungen. In den vergangenen Monaten haben die Partner des branchenübergreifenden Bündnisses aus Landwirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel und Fleischwirtschaft gemeinsam an einem Modell für die Initiative Tierwohl ab.. weiter →


Schweinemast in großem Stil

Klaus Albersmeier mästet eine ganze Menge Schweine, über 5.000 haben in seinen Ställen Platz. Für sie baute der Landwirt die Ställe um und ging dafür sogar unter die Erfinder. Er bewarb sich um die Teilnahme bei der „Initiative Tierwohl“ und wurde mit vier seiner fünf Ställe tatsächlich ausgelost. Welchen Aufwand er jetzt betreibt und wie.. weiter →


Initiative Tierwohl reagiert auf Gerüchte

In einem am heutigen Tag erschienenen Artikel der Süddeutschen Zeitung wird auf die aktuelle finanzielle Situation der Initiative Tierwohl und auf vermeintlichen Streit unter den Partnern Bezug genommen. Der Autor schreibt, dass der Initiative Tierwohl Geld fehle. Er erklärt, das vermeintliche „Finanzproblem“ schlage bereits „hohe Wellen“. Dies schlage sich in einem „heftigen Streit“ nieder. Hierzu.. weiter →


Konventionelle Putenmast

Putzige Putenküken und trällernde Truthähne sehen wir beim Rundgang durch zwei Putenmastställe. Im Video-Zweiteiler zeigt Susanne Günther kleine Küken, gerade mal eine Woche alt, ebenso wie 18 Kilo schwere Hähne im „Kampfmodus“. Deutlich zu sehen sind die Charakterunterschiede: die kleinen Hähne kommen sofort aus allen Ecken des Stalls angeflitzt, während die Puten sehr viel zurückhaltender.. weiter →


Schweinehaltung im geschlossenen System

In den Ställen der Familie Schnappauf stehen ganz interessante Kreuzungen! Welche Eigenschaften Schweine haben, deren Vorfahren Duroc, Landrasse und Pietrain heißen, erklärt der junge Landwirt Johannes Schnappauf. Seine Familie versucht seit jeher möglichst alle „nicht-kurativen Eingriffe“ am Tier zu vermeiden. So werden den Ferkeln die Zähne nicht geschliffen, die Ringelschwänze nicht kupiert und am liebsten.. weiter →