Niedersächsische Vereinbarung gegen Schlachtung tragender Rinder

Nach den Vorreitern aus Schleswig-Holstein und deren Selbstverpflichtung im „Landeskodex Schleswig-Holstein zum Verzicht auf das Schlachten hochtragender Rinder“ vom Dezember 2014, treffen jetzt auch 23 Akteure in Niedersachsen eine „Vereinbarung zur Vermeidung der Schlachtung tragender Rinder”. Weitere Akteure hätten ebenfalls ihr Interesse an einer Unterzeichnung bekundet, teilt das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium mit. In der Vereinbarung heißt.. weiter →

Das Töten trächtiger Rinder ist nicht akzeptabel!

Bundestierärztekammer begrüßt Ankündigung zum Schlachtverbot Die Bundestierärztekammer begrüßt die Ankündigung des Bundeslandwirtschaftsministers, die Schlachtung trächtiger Nutztiere in Zukunft verbieten zu wollen. In einem gestern ausgestrahlten Interview mit Report Mainz hatte Christian Schmidt (CSU) die Schlachtung trächtiger Rinder als „absolut inakzeptabel“ bezeichnet und neue Vollzugsregeln auf nationaler Ebene versprochen. Schmidt reagierte damit auf die anhaltende Kritik.. weiter →

“CoBo” – Kontroversen und Konsens in Fragen der Rindergesundheit

Vom 27.-30. August findet in Berlin der Kongress “CoBo Controversiesand Consensus in Bovine Health, Industry and Economics” statt. Ziel der Veranstaltung ist es internationale Experten mit Vertretern verschiedenster Berufsgruppen zusammenzubringen: Tierärzte, Landwirte, Wissenschaftler, Milchindustrie und Technikanbieter. All jene, die die gesamte Produktionskette repräsentieren, um gemeinsam die kontroversen Themen ihres Fachgebiets anzugehen. Der Kongress legt den.. weiter →

XV. Brandenburger Nutztierforum – Kälber- und Jungrinderaufzucht

Das Brandenburger Nutztierforum, das traditionell von der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde e. V. (DGfZ), vom Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) und der Landwirtschaftlichen Beratung der Agrarverbände Brandenburg GmbH (LAB) organisiert wird, widmete sich in diesem Jahr der Kälber- und Jungrinderaufzucht. Eine wirtschaftliche Rinderhaltung ist ohne erfolgreiche Jungtieraufzucht undenkbar. Gerade unter dem zunehmenden.. weiter →

Rindertag für Studierende 2012

Für jeden Stallbesucher gibt es ein erstes Mal und auch bei angehenden Tierärztinnen und Tierärzten ist das nicht anders. Für eben diese erste Begegnung veranstalltete die Justus-Liebig-Universität Gießen am 7. 7. 2012 den 2. Rindertag für Studierende und für die allermeisten der Zweitsemester war es wirklich die erste Begegnung mit echten, lebendigen Kühen. Als zukünftige.. weiter →

Limousin-Rinder im Odenwald

Eigentlich brauchten wir nur ein paar Bilder für das Interview zur Weidehaltung von Kühen. Aber die Limousin-Rinder sind einfach zu schön anzuschauen und das kann jeder hier selbst überprüfen. Allerdings ist am Ende des Videos schamlose Schleichwerbung eingebaut, denn die kleine Herde gehört zu zwei Ferienhäusern in unserem Nachbartal. Wer also partout nicht wissen will.. weiter →

Antibiotika im Rinderstall

Aber der Antibiotikaeinsatz und damit verbundenen Resistenzen beschäftigt Forscher auch andernorts. Mit Prof. Volker Krömker von der Hochschule Hannover sprachen wir über den Antibiotikaeinsatz im Rinderstall. Obwohl in der öffentlichen Diskussion meist nur von Schweinen und Geflügel die Rede ist, kann auch die Behandlung von Milchkühen mit Antibiotika zu Problemen führen. Und auch im Kuhstall.. weiter →

Rinder- und Schweinehaltung in der Schweiz

In der Schweiz gibt es Tierschutz-Label bereits seit 20 Jahren. Wie die Nutztierhaltung dort ausschaut, zeigt eine ganze Video-Serie. Dabei konnten wir Dr. Corinne Bähler in einen Bullenmaststall begleiten und anschließend mit ihr über die Besonderheiten der Rinderhaltung in unserem Nachbarland sprechen. Mit Dr. Xaver Sidler machten wir einen Rundgang durch alle Ställe des Versuchsguts.. weiter →

Michael Stübgen: „Es geht nicht um die Ausrottung des Wolfes“

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschafts­ministerium plädiert auf dem internationalen Symposium „Der Wolf in Europa – Utopie und Wirklichkeit“ für ein gemäßigtes Bestandsmanagement Der Parlamentarische Staatsekretär beim Bundeslandwirtschaftsministerium, Michael Stübgen, hält die rechtlichen Möglichkeiten zum gemäßigten Bestandsmanagement zur Kontrolle von Wölfen in Deutschland für nicht ausreichend. Das Bundesministerium will erreichen, dass Wölfe auch vorbeugend geschossen werden.. weiter →

Neuartige Erreger in Rind und Kuhmilchprodukten: Weitere Forschung notwendig

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat im Februar 2019 Erkenntnisse zu neuartigen Infektionserregern mit der Bezeichnung „Bovine Milk and Meat Factors” (BMMF) vorgestellt. Demnach können die bisher unbekannten Erreger Entzündungen hervorrufen. Laut DKFZ wurden sie bislang in Kuhmilch, Kuhmilchprodukten und Blutserum gesunder Rinder nachgewiesen. Möglicherweise könnte aus den bisherigen wissenschaftlichen Ergebnissen ein indirekter Zusammenhang zwischen dem.. weiter →

Wir und das Tier

Die Haltung von Rindern, Schweinen, Hühnern steht massiv in der Kritik. Deshalb stellt sich die grundsätzliche Frage, ob wir tierische Lebensmittel nicht einfach komplett importieren sollten. 1-2 % Bioanteil könnten im Land bleiben, für die große Masse ließen sich allgemein akzeptierte Haltungsformen aber nie wirklich umsetzen. Die Ansprüche sind zu hoch, die Zahlungsbereitschaft dagegen zu.. weiter →

Nutztierhaltung im Spannungsfeld zwischen Weltmarkt und kritischer Bevölkerung #Expertise2018

Anlässlich der „Expertise 2018“ versuchten Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft, in einer Podiumsdiskussion, Antworten auf die Frage „Welche Herausforderungen stellen sich den Marktpartnern in der Lebensmittelkette?“ zu finden. Teilnehmer: Prof. Dr. Folkhard Isermeyer (Präsident des Thünen-Institut), Dr. Siegfried Moder (Präsident des BpT), Walter Heidl (Präsident des BBV), Eric Schöttl (Managing Director OSI Foodworks Europe), Vera.. weiter →

Radio Randwirtschaft Folge 23: Technopathien beim Rind

Auf der LAG-Tagung am 18. Oktober 2018 sprach Dr. Matthias Müller, Veterinärdirektor und Fachtierarzt für Pathologie beim LGL Erlangen, über „Technopathien des Rindes“. Sein Vortrag war so interessant, dass wir ihn um ein Interview zum Thema baten. (LAG steht für Landesarbeitsgemeinschaft für Fleischhygiene und Tierschutz in Bayern und LGL für Bayerisches Landesamt für Gesundheit und.. weiter →

Zwischen Weltmarkt und kritischer Bevölkerung: Wer finanziert mehr Tierwohl? #Expertise2018

Prof. Folkhard Isermeyer, Präsident des Thünen-Instituts, stellte anlässlich der „Expertise 2018“ sein Konzept für eine konsensfähige Nutztierhaltung vor. Prinzipiell gäbe es zwei Szenarien, um ans Ziel zu gelangen: den „schwedischen Weg“ über staatlich verordnete höhere Haltungs-Standards oder das Modell „Druck und Sog“, bestehend aus gesetzlichen Vorgaben und finanziellen Hilfen. Für Isermeyer ist entscheidend, zunächst verlorenes.. weiter →

Was bedeutet Nachhaltigkeit und Tierwohl für ein globales Lebensmittelunternehmen? #Expertise2018

Viel, lautet die Antwort auf die im Titel gestellte Frage, sagte Cees Jan Hollander von Danone. Er ist „Global Farming Expertise Manager“ und sprach in Unterschleißheim über die Beweggründe des Unternehmens, besonders eng mit seinen Lieferanten zu kooperieren. 140.000 Milchviehhalter sind dies, mit einem Tierbestand von insgesamt 2,5 Mio. Danones Produkte sollen gesund sein, schmecken.. weiter →

Genome Editing: Gentechnik-Revolution beim Nutztier #Expertise2018

Bevor Prof. Dr. Angelika Schnieke (TU München) die neuesten Entwicklungen der Biotechnologie vorstellte, skizzierte sie die geschichtliche Entwicklung der Gentechnik im Nutztier-Bereich. Der gentechnische Transfer neuer Merkmale ins Genom wurde vor etwa 30 Jahren erstmals demonstriert. 1996 folgte Schaf Dolly, das erste aus einer adulten somatischen Zelle geklonte Tier. 1997 folgten die ersten transgenen Lämmer.. weiter →

Was erwarten Handel und Verarbeiter von den Nutztierhaltern? #Expertise2018

Fiona Hofmann (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf) stellte im Rahmen der „Expertise 2018“ die Ergebnisse Ihrer Befragungen von Verantwortlichen in Verarbeitungs- und Schlachtbetrieben sowie im Lebensmittel-Einzel- und Lebensmittel–Großhandel vor. Gefragt hatte sie nach der Bedeutung des Tierwohls in den diversen Produktionsstufen (Diagramm rechts): Ferkelerzeugung (Abferkelbucht, Kastenstand), Aufzucht (Kastration, Schwanzkupieren, Hornanlagen), Mast (Platzangebot, Beschäftigung), Transport (Entfernung, Wartezeit), Schlachtung (Zutrieb,.. weiter →