Radio Randwirtschaft Folge 14: Antibiotika-Reduktion – wann ist es genug?

Von 2011 bis 2016 wurde die Verkaufsmenge an Antibiotika um rund 50 % gesenkt. Ist damit die Grenze des Machbaren erreicht oder sind noch weitere Einsparungen möglich? Wir haben zwei Experten gefragt: den Rinder-Spezialisten Dr. Michael Schaußer und Dr. Maria Gellermann, Projektleiterin von aniplus. Und die Antwort? Zweimal ein deutliches Ja, aber! Und auch für.. weiter →

Niederlande: Antibiotikaverbrauch in der Milchviehhaltung 50% geringer als beim Menschen

So meldet es Melkveebedrijf.nl und bezieht sich auf Zahlen des „European Centre for Disease Prevention and Control“ sowie der niederländische Kontrollstelle „Stichting Diergeneesmiddelen Autoriteit“. Weiter heißt es im Artikel: „Allerdings wissen nur wenige, dass der Einsatz von Antibiotika in der Milchviehhaltung um etwa 50% niedriger ist als bei Menschen in den Niederlanden. Während der Einsatz.. weiter →

EFSA-Experten zum Tierschutz bei der Schlachtung tragender Tiere

Experten der europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA haben sich zur Frage geäußert, ob Nutztier-Föten bei der Schlachtung des Muttertiers Schmerzen empfinden. „Die Experten waren sich einig, dass Tierföten in den ersten zwei Dritteln der Tragezeit keine Schmerzen, Leiden oder Unbehagen empfinden, da sich die entsprechenden anatomischen und neurologischen Strukturen erst im letzten Trächtigkeitsdrittel entwickeln.“ Für das letzte.. weiter →

Antibiotikaresistenzen: Erfolge interdisziplinärer Anstrengungen

Forschungsverbünde RESET und MedVet-Staph präsentieren Ergebnisse aus sieben Jahren Forschung zur Entwicklung und Verbreitung von Antibiotikaresistenzen bei Mensch und Tier Da antibiotikaresistente Bakterien zwischen Mensch und Tier übertragen werden können, muss die Forschung zur Antibiotikaresistenz insbesondere die Mechanismen bei der Verbreitung der Bakterien und der Resistenzgene untersuchen. Das ist ein Ergebnis, das auf dem Abschluss-Symposium.. weiter →

Wie geht es den Tieren in meinem Stall? –¬ ¬Betriebliche Eigenkontrollen für mehr Tierwohl

Start des Projektes EiKoTiGer: Projektpartner beim Kick-off im KTBL, Darmstadt. Quelle: A. Steinmetz/KTBL Das Tierwohl von Nutztieren hängt nicht nur von ihrem Stall ab, sondern auch vom Management durch den Tierhalter. Aber woran kann der Tierhalter zuverlässig erkennen, wie es seinen Tieren geht? Um ihm hierfür eine Hilfestellung zu geben, hat das KTBL in Expertenfachgesprächen.. weiter →

Vion traut sich Transparenz

Vion öffnet als erstes Unternehmen der Fleischbranche virtuell seine Türen und gewährt der Öffentlichkeit digital Einblicke in die Produktionsprozesse an allen seinen deutschen Standorten. In Videos und Texten, auf Fotos und Grafiken werden auf der neuen Website www.vion-transparenz.de Fakten zur Schlachtung und Zerlegung von Schweinen und Rindern verständlich dargestellt. Ab sofort veröffentlicht Vion fortlaufend echte.. weiter →

Niedersachsen will Tierkadaver untersuchen lassen – Österreich tut es bereits

Der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer forderte anlässlich der Agrarminister-Konferenz, Tierkadaver, die bei Tierkörperbeseitigungsanlagen (TBA) angeliefert werden, in Zukunft auf mögliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz zu untersuchen. Auf der diesjährigen Tierschutz-Tagung an der Tierärztlichen Hochschule Hannover (8./9. 9.) stellte Prof. Dr. Johannes Baumgartner (VetMed Uni Wien) Ergebnisse einer entsprechen- den „Erhebung von Tierschutzindikatoren in der Tierkörper-.. weiter →

Wer gibt der Zukunft ein Zuhause?

„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“ sagte Niels Bohr. Weil sich aber Unternehmer notgedrungen Gedanken um die Zukunft machen müssen, haben Deutschlands Nutztierhalter aktuell reichlich Stoff zum Nachdenken. Wer einfach die Vergangenheit fortschreibt, liegt bei der Wettervorhersage häufig richtig: „Das Wetter wird morgen wie es heute war“ hat eine Trefferwahrscheinlichkeit von über.. weiter →

Wie gesund sind unsere Milchkühe?

Tiergesundheit, Hygiene und Biosicherheit: Forscher erarbeiten Handlungsempfehlungen für Milchviehhalter. In dem Verbundprojekt „PraeRi: Tiergesundheit, Hygiene und Biosicherheit in deutschen Milchviehbetrieben – eine Prävalenzstudie“ werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo), der Freien Universität Berlin und der Ludwig-Maximilians-Universität München die Tiergesundheit in deutschen Milchkuhbetrieben untersuchen. Das Projekt hat eine Laufzeit von 3,5 Jahren.. weiter →

Buchtipp! Ulrike Weiler: Fleisch essen?

Aufklärung tut Not, sagte sich Ulrike Weiler und schrieb ein Buch. Genauer ein Sachbuch übers Fleisch und noch genauer ein Nachschlagewerk, einen Einkaufsratgeber, ein Kochbuch – eigentlich also eine ganze Buchreihe. Und, um es gleich vorweg zu nehmen, ein Buch ganz nach meinem Geschmack! Die Professorin von der Uni Hohenheim beleuchtet ihr Thema „Fleisch“ wirklich.. weiter →

Die Stadt ist das bessere Land! Tut Tierwohl dem Tier wohl? Und was das miteinander zu tun hat

Jan Grossarth, FAZ-Redakteur für Landwirtschaft und Ländliches, beklagt in seinem neuesten Artikel, den Verlust ländlicher Idylle. Und findet sie dann doch und zwar in der Stadt. Auf allen Verkehrsinseln wachsen Radieschen und die Luft vibriert vom Flügelschlag der Vögel und Insekten. Auf dem Land hingegen nur Monotonie in Raps, Industrialisierung und Flächeneffizienz für billige Lebensmittel.. weiter →

Forderungen des 27. Deutscher Tierärztetags in Bamberg

Vom 28. bis zum 30. Oktober trafen sich rund 400 Tierärzte aus dem gesamten Bundesgebiet, um auf dem 27. Deutschen Tierärztetag in Bamberg über Themen zu debattieren, die dem Berufsstand unter den Nägeln brennen. Im Ergebnis der zum Teil sehr kontroversen Diskussionen in drei thematischen Arbeitskreisen formulierten die Teilnehmer eine Reihe von Forderungen, die in.. weiter →

Zweite Veröffentlichung der Kennzahlen zur Antibiotika-Therapiehäufigkeit bei Masttieren

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat heute zum zweiten Mal die betrieblichen Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit in der Nutztierhaltung veröffentlicht. Hintergrund sind die Regelungen der 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes, mit der ein Konzept zur Minimierung des Antibiotikaeinsatzes in der Nutztierhaltung etabliert worden ist. Seit Anfang des Jahres müssen bestimmte landwirtschaftliche Betriebe halbjährlich Daten über.. weiter →

Fun Facts: Vor 100 Jahren

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren in Deutschland noch 40% der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig. Heute sind von allen Erwerbstätigen dagegen nur noch 1,6 % Bauern. Vor 100 Jahren kam ein Drittel der Futtermittel aus dem Ausland (vor allem aus Russland und den USA). Das Deutsche Reich wurde bis 1914 zum größten Futtermittelimporteur der.. weiter →

Tierwohl kann man messbar machen

Objektive Beurteilung der Tiergerechtheit indirekt über Indikatoren möglich – Susanne Gäckler zu den freiwilligen DLG-Prüfverfahren für Tierhaltungseinrichtungen Der Gesetzgeber fordert, dass Tieren „keine Schmerzen, Leiden oder Schäden“ (§1 TierSchG) zugefügt werden. Für die Praxis ist diese Definition des Begriffs der Tiergerechtheit jedoch zu allgemein. Der DLG-Ausschuss für Tiergerechtheit hat ihn deshalb im DLG-Merkblatt 383 „Tiergerechtheit.. weiter →

Kooperationsveranstaltung „Tierwohl“ in Vechta

Am 2. Juni luden das „agrar + ernährungsforum Oldenburger Münsterland“, die „Wachstumsregion Hansalinie“, die „Landesinitiative Ernährungswirtschaft NIEKE“ sowie die „Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands“ zu einer Vortragsveranstaltung rund ums Thema Tierwohl ein. Der große Saal im Kreishaus Vechta war bis auf den letzten Platz gefüllt, was sicherlich dem Thema, aber auch den Referenten geschuldet war. Uwe.. weiter →

Update zum Resistenz-Monitoring kommensaler Keime

Im Bundesinstitut für Risikobewertung werden kontinuierlich Daten zur Resistenzentwicklung verschiedenster Keime zusammengetragen und analysiert. Mit Dr. Bernd-Alois Tenhagen sprachen wir über die aktuellsten Ergebnisse für die kommensalen Keime. Das sind Keime, die Mensch und Tier natürlicherweise an und in sich tragen: auf Haut und Schleimhäuten oder auch im Darm. Doch auch diese Keime können Antibiotika-Resistenzen.. weiter →

Erste bundesweite Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit bei Masttieren veröffentlicht

Neues Instrument zur betrieblichen Reduzierung des Einsatzes von Antibiotika Landwirtschaftliche Betriebe, die Masttiere halten, müssen ihre individuellen Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit mit Antibiotika mit den bundesweiten Therapiehäufigkeitszahlen vergleichen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) wird heute (31.03.2015) erstmals im Bundesanzeiger diese bundesweiten Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit für Rinder, Schweine, Hühner und Puten veröffentlichen. Betriebe, deren betriebsindividuelle.. weiter →

Der Wissenschaftliche Beirat beim BMEL empfiehlt

Heute wurde im Bundeslandwirtschaftsministerium ein dicker Band mit dem Titel „Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung“ mit Empfehlungen zur zukünftigen Gestaltung der Nutztierhaltung in Deutschland überreicht. Das letzte Mal hatte sich der Beirat 2005 zu Wort gemeldet. Das regt zum Vergleich mit den aktuellen Empfehlungen an. Im Jahr 2005 hieß es: – Bei der nationalen Ausgestaltung.. weiter →

Repräsentative Studie zum Problem der Schlachtung tragender Tiere in Deutschland

Prof. Dr. Katharina Riehn (Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg) war Hauptautorin einer 2010 veröffentlichten Pilotstudie zum Problem der Schlachtung gravider Rinder. Im Rahmen eines durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) geförderten Forschungsprojekts, beginnt sie dieses Jahr, in Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität.. weiter →