Virtueller Zaun ohne Langzeitstress für Kühe

Über drei Jahre testeten Forscher der Schweizer Agroscope ein virtuelles Zaunsystem, das Kuhweiden nur mit Ton- und Elektrosignalen begrenzt. Die Schweizer bauten ein solches virtuelles Zaunsystem für Milchkühe sowohl im Tal als auch im Berggebiet auf und fassen auf ihrer Website zusammen: „Das Resultat ist positiv: Die Kühe lernten nach durchschnittlich acht elektrischen Reizen korrekt.. weiter →

Neues Modul QS-Sojaplus regelt Umgang mit nachhaltigerem Soja in Futtermitteln für gesamte Fleischbranche

• Mit dem Zusatzmodul QS-Sojaplus kann gesamte Fleischbranche auf nachhaltiger erzeugtes Soja verweisen • QS-Sojaplus Anforderungen beziehen sich u.a. auf 73 Kriterien für nachhaltigeren Sojaanbau • QS-Sojaplus ist ab 1.1.24 im QS-System verpflichtend, Übergangsfrist ermöglicht Kauf von Credits Ab 1. Januar 2024 sind die QS-zertifizierten Unternehmen verpflichtet, ausschließlich Futtermittel zu vertreiben, die dem QS-Sojaplus-Standard genügen… weiter →

Futterlaub aus Agroforstsystemen – Neues Projekt für eine nachhaltige Ernährung kleiner Wiederkäuer in Zeiten des Klimawandels

Im Rahmen des neuen Agroforst-Demonstrationsvorhabens „FuLaWi“ entwickelt ein multidisziplinäres Konsortium aus Wissenschaft, Praxis und Beratung Nutzungskonzepte für Laub aus Agroforstsystemen. Ziel des Projektes ist es, eine ganzjährige, artgerechte Ernährung für kleine Wiederkäuer zu ermöglichen, um die Verdaulichkeit und Mineralstoffversorgung zu verbessern sowie die Methanemissionen zu reduzieren. Das Projekt mit dem vollen Titel „Nutzungs- und Konservierungsverfahren.. weiter →

Negativtrend Selbstständigkeit – Tierärztestatistik für 2022

BTK über die aktuellen Zahlen des tierärztlichen Berufsstands Im Auftrag der Bundestierärztekammer (BTK) wird anhand der Daten aus den Landes-/Tierärztekammern jährlich eine Statistik zur Tierärzteschaft in Deutschland zusammengestellt. Die Statistik für das Jahr 2022 erscheint in der Juliausgabe des Deutschen Tierärzteblatts und ist außerdem ab sofort auf der BTK-Webseite veröffentlicht. 2022 ist die Zahl der.. weiter →

Gesetz zur Tierhaltungskennzeichnung: Initiative Tierwohl sieht Gefahr für Tierwohl und Verbrauchervertrauen!

* Ohne regelmäßige Kontrollen fehlt die Glaubwürdigkeit * Gesamtkonzept zum Umbau der Tierhaltung fehlt noch Die Initiative Tierwohl (ITW) sieht bei dem heute vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Gesetz zur Tierhaltungskennzeichnung erhebliche Mängel und meldet sich mit einem dringenden Appell zu Wort. Die Tatsache, dass im Gesetz keine regelmäßigen Überprüfungen in festgelegten Zeitabständen der Schweineställe vor.. weiter →

Vom Trog zum Teller – Warum sichere Futtermittel auch für die menschliche Gesundheit wichtig sind

Futtermittel und ihre Sicherheit sind Schwerpunkt des neuen „BfR2GO“-Wissenschaftsmagazins. Die 11. Ausgabe ist jetzt da. Was Nutztiere über Futtermittel aufnehmen, kann über das Tier auch auf den Teller gelangen. Futtermittel müssen daher sicher sein und dürfen die Gesundheit von Tier und Mensch nicht beeinträchtigen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bewertet gesundheitliche Ri¬siken, die von Futtermitteln.. weiter →

Initiative Tierwohl stellt sich für die Zukunft auf

ITW setzt Forderungen des Bundeskartellamts um Fonds für Ferkelerzeuger weiterhin geplant Die Initiative Tierwohl (ITW) arbeitet mit Hochdruck an der Zukunft des Tierwohls in Deutschland. Mit 90 Prozent Marktanteil bei Geflügel im teilnehmenden Handel und mit über 50 Prozent Marktanteil bei Schweinen ist die ITW Deutschlands größtes und bedeutendstes Tierwohlprogramm. Die Tierwohlkriterien, das Finanzierungsmodell und.. weiter →

Bienengesundheit: Hohe Winterverluste im Jahr 2022 – Beratung und Forschung entscheidend für die Zukunft

Seit 2006 ist das Deutsche Bienenmonitoring (DeBiMo) den Winterverlusten von Honigbienen auf der Spur und hat sich zu einer der umfangreichsten Datenerhebungen zur Bienengesundheit in Europa entwickelt. Die forschenden Institute haben ihren neuen Bericht für das Jahr 2022 vorgelegt: Die Winterverluste waren vergangenes Jahr erhöht. Hauptgrund waren der Varroa-Befall und damit einhergehende Viruserkrankungen. Ein Mix.. weiter →

Für Schulen: Experimente zum Ausleihen

Mit Forschungskisten werden Schülerinnen und Schüler selbst zu Forschenden und lernen gleichzeitig aktuelle Projekte der TiHo kennen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) entwickeln gemeinsam mit dem schleswig-holsteinischen Start-up Science Transfer Mission (STM) sogenannte Forschungskisten. Die Kisten enthalten Materialien und Aufgaben, mit denen Schülerinnen.. weiter →

Neue Regeln unter anderem für Tierarzneimittel mit dem Wirkstoff Colistin

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat ein Diskussionspapier mit Eckpunkten für eine umfassende Überarbeitung der Verordnung über tierärztliche Hausapotheken (TÄHAV) vorgelegt. Die TÄHAV wurde zuletzt im Jahr 2018 geändert. Aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen auf EU- und Bundesebene muss die TÄHAV angepasst werden. So ist zum Beispiel am 1. Januar 2023 die von Bundesminister.. weiter →

Tierseuchenbekämpfung Neue Impfstoffe und moderne Diagnostik

Die Tierseuchenlage in Europa entwickelt sich – unter anderem durch Globalisierung und Klimaveränderung – dynamisch. Neue Seuchen entstehen, alte kehren wieder. Neue Impftechnologien, wie innovative Marker-Impfstoffe (DIVA-Prinzip), Plattformtechnologien und moderne, computergestützte in-silico Verfahren, können die Impfstoffentwicklung revolutionieren. Die Tiergesundheitsbranche gilt als Vorreiter in der Immunprophylaxe. Das große Spektrum an Erregern und die Vielfalt der Tierarten.. weiter →

Studie: Hanf als Tierfutter kann Gesundheit von Kühen beeinträchtigen

Psychoaktiver Inhaltsstoff Δ9-Tetrahydrocannabinol tritt in die Milch über Aufgrund seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten erfährt Nutzhanf derzeit eine regelrechte Renaissance. Nutzhanf-Sorten enthalten nur geringe Mengen an psychoaktiven (berauschenden) Cannabinoiden, zu denen vor allem das Δ9-Tetrahydrocannabinol (Δ9-THC) gehört. Ein Forscherteam unter Leitung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) untersuchte nun, welche Folgen das Verfüttern von Nutzhanf-Silage an Milchkühe haben.. weiter →

Wird die Afrikanische Schweinepest auch durch Futtermittel übertragen?

In einer „Gemeinsamen Mitteilung“ des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und des Friedrich Loeffler-Instituts (FLI) vom 24. Oktober 2022 schreiben die beiden Institutionen: Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat sich in den vergangenen Jahren in Europa und anderen Teilen der Welt ausgebreitet und sich zu einer Panzootie (weltweit auftretende Tierseuche) entwickelt. Da der Erreger in der Umwelt.. weiter →

Initiative Tierwohl nach wie vor interessant für Ferkelerzeuger

+ Initiative Tierwohl konnte alle Ferkelerzeuger zulassen + 215 weitere Betriebe nehmen mit 2.191.275 Tieren pro Jahr teil + Ziel ist es, ab 2024 für Verbraucher die Herkunft aus ITW-Betrieben von der Erzeugung bis zur Mast kenntlich zu machen Vom 1. bis zum 30. September 2022 konnten sich interessierte Ferkelerzeuger für die Teilnahme an der.. weiter →

Gut im Futter: EuroTier 2022 gibt Antworten auf die Anforderungen an das Fütterungsmanagement in der modernen Nutztierhaltung

Vom 15. bis 18. November 2022 in Hannover – „DLG-Spotlight: Feed for Future“ in Halle 21 Die richtige Fütterung ist das A und O für die Leistungsbereitschaft und Gesundheit der Tiere. Landwirte finden vom 15. bis 18. November auf der EuroTier 2022 in Hannover Ideen und Antworten rund um die Fütterung auf höchstem Niveau. Zahlreiche.. weiter →

2. Juli 2022: Wie gesund ist vegan? Das Bundesinstitut für Risikobewertung bei der Langen Nacht der Wissenschaften

BfR-Expertenrunde stellt am 2. Juli 2022 im Futurium vor, was die Wissenschaft bisher über pflanzenbasierte Ernährung weiß Warum ernähren sich Menschen vegan? Wie wirkt sich die pflanzenbasierte Ernährungsform auf die Gesundheit aus? Welche Wissenslücken bestehen noch? Diese und weitere Fragen beantwortet eine Expertenrunde des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) am 2. Juli 2022 auf der Lab-Bühne.. weiter →

Guter Tag für Tiergesundheit und AMR-Bekämpfung: Europäisches Parlament erteilt Antibiotika-Ideologen erneute Absage

In seiner heutigen Sitzung hat das Europäische Parlament (EP) den letzte Woche kurzfristig eingebrachten Einwand des Umwelt- und Gesundheitsausschusses (ENVI) gegen den Durchführungsrechtsakt über gelistete antimikrobielle Mittel, die nur für den menschlichen Gebrauch reserviert sind (Reserveantibiotika), erneut mit großer Mehrheit abgelehnt. Das EP folgt damit dem bewährten wissenschaftlich fundierten Entscheidungsfindungsprozess in der EU und bestätigt.. weiter →

Perspektiven für die Tiergesundheit – Chancen neuer Rahmenbedingungen nutzen

Tierarzneimittelmarkt erstmals auf 900 Mio Euro gewachsen. Hobbytiersegment erneut wesentlich dynamischer und mit nunmehr über 60% des Marktes von besonderer Relevanz für die Tiergesundheitsbranche. Bonn, 09. Mai 2022 – „Neue Entwicklungen und Lösungen für die Tiergesundheit können sich nur in einem stimulierenden Umfeld entfalten. Signale einer verstärkten Technologieoffenheit, um Herausforderungen zu meistern, werden in unserer.. weiter →

Geflügelpest: Neuer Informationsflyer des Landwirtschaftsministeriums bietet Orientierung für Hobbygeflügelhalter

Staatssekretär Bottermann: „Höchste Achtsamkeit und Sorgfalt für Geflügelhalterinnen und -halter in Nordrhein-Westfalen ist weiterhin geboten.“ Die Gefahr des Auftretens von Geflügelpestfällen ist nach wie vor nicht gebannt. Geflügelhalter müssen weiterhin außerordentlich wachsam sein. Auch in diesem Jahr waren zahlreiche erwerbsmäßige Nutztierhaltungen sowie auch Hobbyhaltungen betroffen. Bereits seit Mitte Januar verpflichtete sich die nordrhein-westfälische Geflügelbranche in.. weiter →

Özdemir: Hilfen für existenzbedrohte Schweinehalter gesichert

Anträge auf Corona-Überbrückungshilfe werden künftig von Härtefallregelungen abgedeckt Die Bundesregierung sichert in Existenznot geratenen Schweinehaltern schnelle und unbürokratische Unterstützung zu. Ab sofort müssen betroffene Betriebe nicht mehr nachweisen, dass ihre Umsatzeinbrüche „ausschließlich“ auf die Pandemie zurückzuführen sind. Nach einem Konzept des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWK) in Verständigung mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) soll der Nachweis künftig ausreichen, dass.. weiter →