Thema im Brennpunkt: Zukunft der Nutztierhaltung

Wie soll, kann, muss die Nutztierhaltung in Zukunft aussehen? Eine Frage die sich seit den Anfängen der Domestizierung von Wildtieren immer wieder gestellt hat und natürlich auch heute stellt. Allerdings hat sich die Wahrnehmung des Tieres, gerade des Nutztieres, verändert und der Blick auf die Bedürfnisse von Kuh, Schwein und Huhn Lebewesen geweitet.

Die ganz große Diskussion dreht sich ja darum, ob es überhaupt einen Unterschied gibt zwischen Tier und Mensch. Manche verneinen diese Frage, andere bestehen auf Unterschieden, z. B. zwischen einer Mücke und einem Elefanten.
Hier aber dreht sich ja alles um Nutztiere. Und damit ist die eine Frage bereits beantwortet: Mensch und Tier sind für deren Halter nicht dem Menschen gleich. Aber schon das Tierschutzgesetz bestimmt in § 1

Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,

  1. muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,
  2. darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden, …

Wie heute die Bedürfnisse von Nutztieren heute befriedigt und wie sie heute gehalten werden, kann sich jeder bei den „Stallbesuchen“ anschauen. Wie dies aber in naher oder ferner Zukunft aussehen soll, wird teils heiß diskutiert. Hier ist ein Platz für den offenen Meinungsaustausch.



Zukunft Rind

Mit Heidi Schmidt, Georg Fischer und Andreas Luber, drei Studierenden der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, sprachen wir über ihre Zukunftspläne. Die drei Junglandwirte werden in absehbarer Zeit die Leitung der elterlichen Betriebe übernehmen und haben genaue Vorstellungen von ihrem Weg als Milchviehhalter. weiter →