20 Mrz 2019

Der Krieg ums Fleisch #AfT2019

Von drei Seiten näherte sich Prof. Achim Spiller (Uni Göttingen) dem Thema Fleisch in seinem Vortrag beim diesjährigen Symposium der Akademie für Tiergesundheit in Montabaur:

Fleisch sei traditioneller Bestandteil der Ernährung und das Konsumverhalten ändere sich nur extrem langsam, führte der Agrarökonom aus. Gewohnheit spiele eine wichtige Rolle, träfe doch jeder etwa 200 Ernährungsentscheidungen am Tag und sensorischen Präferenzen seien eben kulturell geprägt. Der Gesamtkonsum von Fleisch verändere sich nur langsam. Bei einer Verschiebung hin zum Geflügel, sei für die nächsten 10-20 Jahre insgesamt ein etwa gleichleibender Pro-Kopf-Verbrauch zu erwarten.

Andererseits eigneten sich Fleisch bestens zur Distinktion, dazu sich demonstrativ von anderen abzuheben. Auf Instagram z. B. gebe es mehr Fotos vom Essen, als von Autos. Heute gehe es um Singularität im Konsum, nicht mehr nur um Individualität.

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