27 Jan. 2015

Neue Studie zum Schwanzbeißen bei Ferkeln und Mastschweinen

Im Auftrag des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums hat Prof. Dr. Thomas Blaha (TiHo, Hannover) eine Studie zum Problem des Schwanzbeißens durchgeführt. Im Telefon-Interview erläutert er die Ergebnisse. Vor allem aber fordert er zum Umdenken vor Einführung einer „Ringelschwanzprämie“ auf.

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One Response to Neue Studie zum Schwanzbeißen bei Ferkeln und Mastschweinen
  1. Ich stimme Thomas Blaha in fast allen Punkten zu, in einem Punkt muss ich klar wiedersprechen, in Sachen Ringelschwanzpraemie:
    Bisher gab es in allen mir bekannten Projekten zum Thema Ringelschwanz einen Topf aus dem Landwirte entschaedigt wurden, wenn etwas schief geht.
    Meyer will zum ersten mal Geld geben, wenn ein Landwirt erfolgreich ist. Aus meiner Sicht der mit Abstand beste aller Ansaetze!
    Genau aus diesem Grund gibt es auch eine Reihe von Landwirten (Unternehmer) die sich dieses Geld verdienen wollen, und zwar durch Leistung!
    Richtig ist, das es kein Geld gibt, wenn die Leistung auf unter 70% sinkt. Dies spiegelt die vorhandenen Risiken sehr realitatesnah wieder.
    Die Schweinehalter die hier mitmachen wollen, haben klar gesagt, Dirk Du glaubst doch nicht das wir tatenlos zusehen, bis wir wenigstens 71% durchkriegen. Wir werden uns bereits um den ersten Schwanzbeisser kuemmern, den 16 Euro sind genug Geld um unseren Beobachtungsaufwand zur Frueherkennung zu bezahlen!
    Daher bin ich sicher, das mit diesem Weg unsere Schweinehalter fuer einen Erfolg zu bezahlen, wir am Schnellsten und effektivsten zu umsetzbaren Loesungen kommen.
    Daher bin ich fuer die Ringelschwanzpraemie!


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