Wer gibt der Zukunft ein Zuhause?

„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“ sagte Niels Bohr. Weil sich aber Unternehmer notgedrungen Gedanken um die Zukunft machen müssen, haben Deutschlands Nutztierhalter aktuell reichlich Stoff zum Nachdenken. Wer einfach die Vergangenheit fortschreibt, liegt bei der Wettervorhersage häufig richtig: „Das Wetter wird morgen wie es heute war“ hat eine Trefferwahrscheinlichkeit von über.. weiter →

Immunokastration männlicher Ferkel

Vom 1. Januar 2019 an ist die Kastration männlicher Ferkel ohne Betäubung und Schmerzausschaltung in Deutschland verboten. Rewe, Edeka Südwest, Aldi Nord und Aldi Süd haben jedoch im März 2016 angekündigt, diesen Termin auf den 1. Januar 2017 vorzuziehen. Dies setzt alle Schweine- halter unter Zugzwang, denn sie müssen noch in diesem Sommer entscheiden, welchen.. weiter →

Regio Day am 1. Oktober 2016

Aktiv werden für die Wertschätzung von heimischen Lebensmitteln: Das ist die Idee, die hinter dem ersten Regio Day, der am Samstag, 1. Oktober 2016 stattfindet, steht. Mehr Informationen dazu gibt es auf www.regioday.com. Hier aber schon mal das Wichtigste in Kürze: Was wollen wir? Dass sich möglichst viele Menschen der Vielfalt unserer heimischen Produkte wieder.. weiter →

„Tierwohl in der Schweinehaltung“ – Fachgespräch an der FH Soest

Am 22. Juni lud die Fachhochschule Südwestfalen zum „Fachgespräch Tierwohl in der Schweinehaltung“ ein. Auf dem Programm standen Berichte über MuD-Projekte (Modell- und Demonstrationsprojekte Tierschutz) und der Hörsaal 11.006 war bis auf den letzten Platz besetzt. Kein Wunder, denn es ging um Antibiotika-Reduktion in der Ferkel- erzeugung, Optimierung der Lüftung fürs Tierwohl, Tierschutzindikatoren für die.. weiter →

Die Stadt ist das bessere Land! Tut Tierwohl dem Tier wohl? Und was das miteinander zu tun hat

Jan Grossarth, FAZ-Redakteur für Landwirtschaft und Ländliches, beklagt in seinem neuesten Artikel, den Verlust ländlicher Idylle. Und findet sie dann doch und zwar in der Stadt. Auf allen Verkehrsinseln wachsen Radieschen und die Luft vibriert vom Flügelschlag der Vögel und Insekten. Auf dem Land hingegen nur Monotonie in Raps, Industrialisierung und Flächeneffizienz für billige Lebensmittel.. weiter →

Konstruktiver Journalismus

„Tödliche Keime“ waren in den letzten Jahren mehr als einmal Pressethema. Die „ZEIT“ hat für ihre Serie dazu sogar einen Preis bekommen (die dreiköpfige Jury wurde schließlich vom Geschäftsführer des Blattes angeführt). Jetzt aber kündigte der WDR an, er wolle ein neues Format etablieren, das dem Konzept des „konstruktiven Journalismus“ folgt und lud auch gleich.. weiter →

Grüne bestätigen zum wiederholten Mal Ergebnisse wissenschaftlicher Test des BfR

Am 4. März stellten Vertreter von „Bündnis90/Die Grünen“ Details einer „Urinale“ genannten Aktion vor. Sieht man über die fachlichen Mängel der nicht-repräsentativen Untersuchung von Urinproben hinweg, zeigen die veröffentlichten Ergebnisse, dass keinerlei gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung festgestellt wurde. Wie bereits bei kürzlich kolportierten Glyphosatfunden in Bier, liegen die Rückstandswerte auch hier so deutlich unter der.. weiter →

Verbraucherskepsis beim Pflanzenschutz basiert auf Informations-Defizit

Unter der Überschrift „Divergenz zwischen medialer Berichterstattung und wissenschaftlicher Bewertung führt zu Verbraucherskepsis“ veröffentlichte das Bundesinstitut für Risikobewertung die Ergebnisse der Umfrage „BfR-Verbrauchermonitor Spezial“ zur Wahrnehmung gesundheitlicher Risiken durch Pflanzenschutzmittel und den Wirkstoff Glyphosat. Das BfR meldet dazu: Werden bei der Herstellung von Lebensmitteln Pflanzenschutzmittel eingesetzt, haben diese Produkte bei Verbraucherinnen und Verbrauchern einen schlechten.. weiter →

Appetit auf Werte

Jan Grossarth, Wirtschaftsredakteur der FAZ und dort der Spezialist für Landwirtschaft, hat ein Buch geschrieben. „Vom Land in den Mund“ heißt es und verspricht zu erklären, warum (und wie) sich die Nahrungsindustrie neu erfinden muss. Zur Vorstellung seines Plans für eine Neuausrichtung braucht der Autor nur zwölf Seiten und die stehen ganz am Ende. Vorher.. weiter →

Schutz der Nutztierbestände vor neuen, exotischen Tierseuchen

Forderungen der Bundestierärztekammer Um die Gefahr der Einschleppung und Verbreitung „exotischer“ Tierseuchen ging es auf dem diesjährigen Pressegespräch der Bundestierärztekammer anlässlich der 81. Internationalen Grünen Woche. Neben der Globalisierung mit weltweit uneingeschränktem Personen- und Handelsverkehr, der auch neuen Krankheiten „Tür und Tor“ öffnet, stellt vor allem die Ausbreitung belebter Vektoren wie Mücken, Fliegen oder Zecken.. weiter →

Übertragbare Colistin-Resistenz in Keimen von Nutztieren in Deutschland

BfR weist auf die Übertragbarkeit eines Resistenzgens in der Human- und Veterinärmedizin hin Erste Untersuchungsergebnisse aus dem Resistenzmonitoring am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zeigen, dass das erstmalig in China nachgewiesene übertragbare Gen mcr-1, das eine Resistenz gegenüber dem Antibiotikum Colistin verursacht, auch in Darmbakterien von Nutztieren in Deutschland weit verbreitet ist. Am häufigsten wird diese.. weiter →

Vorsicht: Bauern-Lobby!

Befasst sich die Presse mit Bauern, dann heißen die nicht einfach Landwirte. Nein, stets geht es um die „Agrar-Lobby“. Außer bei den Biokollegen, das sind alles knorrige Einzelkämpfer und sowas wie Biokreis, Bioland, Biopark, BÖLW, Demeter, Ecoland, Ecovin, Gäa, Naturland kennen die vermutlich gar nicht. Neben der Agrar- gibt es natürlich noch die Pestizid-Lobby (fälschlich.. weiter →

Forderungen des 27. Deutscher Tierärztetags in Bamberg

Vom 28. bis zum 30. Oktober trafen sich rund 400 Tierärzte aus dem gesamten Bundesgebiet, um auf dem 27. Deutschen Tierärztetag in Bamberg über Themen zu debattieren, die dem Berufsstand unter den Nägeln brennen. Im Ergebnis der zum Teil sehr kontroversen Diskussionen in drei thematischen Arbeitskreisen formulierten die Teilnehmer eine Reihe von Forderungen, die in.. weiter →

Onlinemagazin „wir-sind-tierarzt“ ausgezeichnet

5. Medienpreis der Bundestierärztekammer auf dem Deutschen Tierärztetag verliehen Auf dem 27. Deutschen Tierärztetag in Bamberg hat die Bundestierärzte- kammer zum fünften Mal ihren Medienpreis verliehen: Der mit insgesamt 2.000 Euro dotierte Preis ging an Jörg Held, Dr. Henrik Hofmann und Dr. Annegret Wagner für ihr Onlinemagazin „wir-sind-tierarzt.de“. Eine Entscheidung, die sich die fünfköpfige Jury.. weiter →

Offener Brief zu „plusminus“

Am 14. Oktober strahlte das ARD-Wirtschaftsmagazin „plusminus“ einen Beitrag aus unter dem Titel „Pestizide in unseren Nahrungsmitteln“. Prof. Dr. Andreas von Tiedemann, Professor für Pflanzenpathologie und Pflanzenschutz an der Universität Göttingen, verfasste dazu einen offenen Brief: Offener Brief an die ARD Sendung PlusMinus „Pestizide in unseren Nahrungsmitteln“ vom 14.10.20115 Meine Hoffnung, am Bildschirm jemals eine.. weiter →

Weniger Arzneimittel durch mehr Tierwohl

Auf dem 27. Deutschen Tierärztetag in Bamberg soll das optimale Management von Tierbeständen diskutiert werden Vom 28. bis 30. Oktober 2015 lädt die Bundestierärztekammer (BTK) zum größten berufspolitischen Treffen, dem Deutschen Tierärztetag. Die dreitägige Veranstaltung, an der alle 39.000 Veterinärmediziner in Deutschland teilnehmen können, wird diesmal in der Weltkulturerbestadt Bamberg ausgerichtet. Drei verschiedene Arbeitskreise stehen.. weiter →

Forschung für weniger Antibiotika in der Schweinehaltung

Flachsbarth überreicht Zuwendungsbescheide für Forschungsvorhaben Die Reduzierung des Einsatzes von Antibiotika in der Nutztierhaltung ist ein Schwerpunkt der Forschungsförderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Ziel ist es, den Einsatz von Antibiotika auf das therapeutisch notwendige Maß zu verringern, um Resistenzen gegen diese Wirkstoffe zu vermeiden. Nur so bleiben die Medikamente eine wirksame Waffe.. weiter →

Neue Experten braucht das Land!

Seit Jahren und besonders in den letzten Monaten, wird die Kritik an den Verbraucherschützern des „Bundesinstituts für Risikobewertung“ immer lauter und immer aggressiver. Wurden die Wissenschaftler des BfR vor wenigen Jahren noch einhellig gelobt, für Ihre Aufklärung in Sachen Dioxin und EHEC beispielsweise, hat sich mittlerweile der Wind um 180 Grad gedreht. Und dies obwohl.. weiter →

Mehr Sachlichkeit in der Diskussion um die EU-Wirkstoffprüfung von Glyphosat gefordert

BfR-Präsident berichtet im Bundestagsernährungsausschuss über Gründe zur unterschiedlichen Bewertung des krebsauslösenden Potentials von Glyphosat durch IARC und BfR Der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) hat in der 40. Sitzung des Bundestagsausschusses für Ernährung und Landwirtschaft am 28. September 2015 über den aktuellen Stand der EU-Wirkstoffprüfung von Glyphosat berichtet. Dabei forderte er mehr Sachlichkeit in.. weiter →