Happy New Year California Chicken!

Es muss an den Nachwirkungen der Feiertage liegen, aber es waren drei Artikel zum Thema nötig, bis ich es endlich kapiert habe: Kalifornien hat nämlich seit dem 1. Januar 2015 neue Haltungsvorschriften für Legehennen. Und erst im dritten Zeitungsbeitrag kam der Knalleffekt. Hühner in kalifornischen Ställen müssen sich jetzt tatsächlich bewegen können. Waren bisher pro.. weiter →

Neues Informationsportal www.mud-tierschutz.de geht online

Die vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderten Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz haben nun einen eigenen Internetauftritt. Das neue Onlineportal bietet fachliche Informationen rund um die Beratungsinitiativen, Ansprechpartner und den Ausbau der MuD Tierschutz. „Die Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz liefern einen ganz konkreten und praktischen Beitrag zu mehr Tierschutz und Tiergesundheit im Stall. Ich setze darauf, dass viele.. weiter →

Zielkonflikte in der Tierzucht

Die „Internationale Gesellschaft für Nutztierhaltung“ lud für den 3. und 4. Dezember nach Celle ein, zu einer Tagung unter dem Motto: „Tierzucht und Tierschutz – Herausforderungen an eine tierschutzgerechte Zucht von Nutztieren.“ Die zentralen Fragen rund um Zucht und Haltung von Geflügel, Rindern und Schweinen wurden im Friedrich-Loeffler-Institut von mehr als einem Dutzend erstklassiger Referenten.. weiter →

„Meine“ Bauern

Früher galten Bauern als zuverlässige Garanten der Lebensmittelversorgung, heute stehen sie am medialen Pranger: Als Massentierhalter, Brunnenvergifter und willfährige Komplizen der Pharmaindustrie. Seit einigen Jahren habe ich nun selbst mit Landwirten zu tun, speziell mit solchen die Nutztiere halten: Schweine, Kühe, Hühner vor allem. Wir sind über Facebook verbunden, tauschen via Twitter Nachrichten aus, aber.. weiter →

Das Auge des Herrn mästet das Vieh

… heißt es in einer der ältesten Quellen. Der entscheidende Faktor für Tierwohl und Tiergesundheit ist natürlich der Mensch. Als Tierhalter ist er verantwortlich für das Wohlergehen der seiner Tiere, als Nutztierhalter hat er auch den größten Einfluss auf die tierische Leistung, von der er schließlich leben will. Mit Prof. Dr. Nicole Kemper, Leiterin des.. weiter →

Tiergerechte Haltung – ja bitte! Tiergerechte Preise – wie bitte?

„Primär sollte die Nachfrage das Angebot bestimmen, nicht umgekehrt. Immer mehr Menschen interessieren sich nicht nur für den Preis und die Qualität der Lebensmittel“, heißt es in der heutigen Pressemeldung des BMEL. Betrachtet man die Ergebnisse der täglichen „Abstimmung an der Supermarktkasse“, kann man jedoch nur dem ersten Satz zustimmen: die Ernährungsbranche liefert exakt was.. weiter →

Schweinemast auf dem Hof von Hermann-Josef und Margret Bolte

“Wir bewirtschaften auf unserem Hof in Wennigsen 90 ha Ackerland, ziehen auf 550 Plätzen Ferkel auf und mästen auf 1.100 Plätzen Schweine. Wir vermarkten unsere Tiere über die EGO. Uneingeschränkter Zugang zu Futter, Wasser (Nippel- und Beckentränken mit stehendem Wasser), verschiedenen Spielzeugen (Ketten, Weichholz zum Wühlen und Nagen,…) und Tageslicht im natürlichen Tag/Nachtrythmus tragen zum.. weiter →

Schweinemast Hof Mörixmann

In diesem Stall haben wir versucht, so viele Kriterien wie möglich des “Initiative Tierwohl” Kriterienkatalogs umzusetzen. Und so bieten auch wir, wie ein Großteil der Landwirte, ab diesem Jahr auf freiwilliger Basis unseren Tieren ein “Mehr an Tierwohl” über dem gesetzlichen Standard! Wir erhalten unsere Ferkel aus einem Sauenbetrieb im Osnabrücker Land. Die 875 Tiere.. weiter →

Schweinehaltung in der Schweiz 3: Muttersauen

Um Wirtschaftlichkeit und Tierwohl bei den Sauen geht es im dritten Video aus der Schweiz. Samuel Ritter, der Betriebsleiter des Strickhofs, erläutert dabei auch seine Selektionskriterien für Muttersauen. weiter →

Die Fünf Freiheiten

Am Anfang ist es noch recht einfach. Die Definition für „Tierwohl“ beginnt wohl mit den „Fünf Freiheiten“ nach dem Animal Welfare Konzept: An erster Stelle wird dort genannt: Nutztiere sollen nicht unter Hunger, Durst oder Fehlernährung leiden. Hunger und Durst? Natürlich nicht! Wer wollte das anders sehen? Bei der falschen Ernährung ist es schon nicht.. weiter →

Definitionen – Leistung – Initiativen

„Was ist Tierwohl?“ Die Frage stellte sich auch Prof. Dr. Eberhard von Borell, Spezialist für Tierhaltung und Nutztierökologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Wir sprachen mit ihm über Definitionen und Erklärungsansätze (und auch er beginnt mit den „Fünf Freiheiten“.) Mit Tierschutz-Indikatoren speziell bei Rinden hat sich Prof. Dr. Martin Kaske befasst. Er stellt die zentrale Frage.. weiter →

Haltungsformen

Tierwohl hat viel mit den Haltungsformen zu tun. Hier vor allem setzen auch die verschiedenen Initiativen und Labels an. Wie viel Platz brauchen Hühner, Kühe, Schweine? Wie sollen die Ställe aussehen, damit die Tiere sich darin wohlfühlen und gesund bleiben? Konzepte zur Schweinehaltung hat das Team um Prof. Dr. Thomas Richter erarbeitet. Zum Beispiel ein.. weiter →

Transport und Schlachtung

Aber auch beim Tiertransport gibt es noch einiges Verbesserungspotential. Gedanken dazu hat sich der Oberveterinärrat am Veterinäramt Rhein-Neckar-Kreis Dr. Ulrich Eberhardt,  gemacht. Am Ende ihres Lebens landen Schweine, Rinder und auch Milchkühe auf dem Schlachthof. Und noch an diesem Ort ist es möglich mithilfe von Tierwohl-Indikatoren die Haltungsbedingungen auf den einzelnen Betrieben rückblickend zu beurteilen… weiter →

Und wie geht’s weiter?

Zukunft Schwein Ganz sicher führt stärkeres persönliches Engagement des Landwirtes zu höherem Tierwohl. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass z. B. die Verluste bei Ferkeln und bei Kälbern geringer ausfallen, wenn eine Frau die Betreuung dafür übernimmt. Eine möglichst gute Ausbildung und ein hoher Wissensstand bei den Tierhaltern werden immer wichtiger. Zum Glück steigen die Studentenzahlen in.. weiter →