Tierbeobachtung 2.0

Jeder Nutztierhalter weiß, wie wichtig Tierbeobachtung ist – am besten mehrmals täglich. Nur weil Landwirte ihre Tiere genau kennen und beobachten, fallen ihnen schon kleinste Signale auf, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Sebastian Bützler behält jedenfalls immer den Überblick auf seine 180 Milchkühe. Mit der Drohne düst er nicht nur über den Acker, sondern.. weiter →

Zukunft Rind

Mit Heidi Schmidt, Georg Fischer und Andreas Luber, drei Studierenden der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, sprachen wir über ihre Zukunftspläne. Die drei Junglandwirte werden in absehbarer Zeit die Leitung der elterlichen Betriebe übernehmen und haben genaue Vorstellungen von ihrem Weg als Milchviehhalter. weiter →

Bullenmast auf dem Hof Oberwestberg

Bernard Oberwestberg mästet in seinen Tretmistställen Bullen der Rasse Braunvieh. Das Braunvieh ist ein graubraunes Zweinutzungsrind (Fleisch aber auch Milch), bei dem die Innenbehaarung der Ohren hell ist. Ein Tretmiststall ist ein Stall mit zwei verschiedenen Funktionsbereichen. Im Liegebereich hat der Stall 5% Gefälle. Täglich werden die Tiere mit etwa 3kg Stroh/Tier im Liegebereich gestreut… weiter →

Trennungsschmerz bei Kuh und Kalb

In der Milchviehhaltung werden Kälber früh vom Muttertier getrennt. Immer wieder ist zu hören, dies verursache große seelische Probleme bei Mutter- und Jungtieren. Was es tatsächlich damit auf sich hat, wollten wir von Prof. Dr. Kerstin E. Müller wissen. Sie ist Direktorin der Klinik für Klauentiere an der Freien Universität Berlin und mit den Verhältnissen.. weiter →

Stall oder Weide – was ist besser für die Kuh

In manchen Gegenden sieht man selten oder nie Kühe auf einer Weide. Warum das so ist haben wir Prof. Dr. Kerstin E. Müller gefragt. Sie ist  Direktorin der Klinik für Klauentiere an der Freien Universität Berlin und eine der renommiertesten Wissenschaftlerinnen Deutschlands. Sie berichtet von den neuesten Entwicklungen in der Rinderhaltung in Deutschland, Europa und.. weiter →

Presse

Presseinformation vom 17. 9. 2014 Video-Dokumentation zur Nottötung von Ferkeln Im Sommer 2014 haben mehrere Bundesländer Vorgaben der EU für die Nottötung von Ferkeln in Form neuer Erlasse umgesetzt. Diese schreiben vor, Ferkel mittels Kopfschlag zu betäuben und anschließend durch Kehlschnitt oder Herzstich zu entbluten. Diese Methode lehnen Deutschlands Ferkelerzeuger praktisch einhellig ab. In einer.. weiter →

Bullenmast in der Schweiz

Die Tierärztin Dr. Corinne Bähler lud uns auf einen Schweizer Bullenmastbetrieb ein. Dort konnten wir die Besonderheiten der Haltung nach den Vorgaben des Schweizer Tierschutz-Labels kennenlernen. In der Schweiz gibt es bereits seit über 20 Jahren ein Tierschutzlabel-Programm, das allen Nutztieren bessere Haltungsbedingungen garantieren soll. Bei den Rindern ist dabei vorgeschrieben: deutlich mehr Platz je.. weiter →

Im Ziegenstall auf dem Reimehof

Ziegen sind die Kühe des kleinen Mannes heißt es. Aber natürlich sind Ziegen auch ganz einfach sehenswert! Wie Ziegen im Freilaufstall gehalten werden sollten, zeigt das Beispiel des Reimehofs. Sie werden dort nach Biorichtlinien gehalten, tragen alle Hörner und produzieren vor allem die Milch, aus der auf dem Hof diverse Käse hergestellt werden. Besonders wichtig.. weiter →

Über das Projekt

Tag des offenen Hofes – 365 x im Jahr Es wird viel geredet und geschrieben über die Nutztierhaltung in Deutschland und anderswo. Das Meiste ist aber nur schwer zu verstehen, wenn man gar nicht weiß, wie es in einem Nutztierstall tatsächlich aussieht. Die wenigsten Menschen waren jemals selbst in einem Kuh-, Schweine- oder Hühnerstall. Und.. weiter →

9. Niedersächsisches Tierschutz-Symposium 20./21. März 2014

In der Humanmedizin gibt es den Allgemeinarzt, der sich bei den Krankheiten der Spezies Mensch auskennt. Meine Haustierärztin muss sich dann schon mit Hund, Katze und Kaninchen befassen. Amtstierärzte aber stehen täglich vor neuen Herausforderungen. Sie müssen Gesundheit und Haltungsformen der unterschiedlichsten Tierarten beurteilen und, wenn nötig, kompetent handeln können. Um die entsprechende Weiterbildung der.. weiter →

Antibiotika im Rinderstall

Aber der Antibiotikaeinsatz und damit verbundenen Resistenzen beschäftigt Forscher auch andernorts. Mit Prof. Volker Krömker von der Hochschule Hannover sprachen wir über den Antibiotikaeinsatz im Rinderstall. Obwohl in der öffentlichen Diskussion meist nur von Schweinen und Geflügel die Rede ist, kann auch die Behandlung von Milchkühen mit Antibiotika zu Problemen führen. Und auch im Kuhstall.. weiter →

Einflussfaktoren im Resistenzgeschehen und „Gefahren aus dem Nutztierstall“

Dr. Christina Hölzel leitet die Abteilung Mikrobiologie am Lehrstuhl für Hygiene und Technologie der Milch an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie erforscht die verschiedenen Einflussfaktoren auf im Resistenzgeschehen und erklärt im ersten Teil des Interviews, wie Zink als Futterzusatz bei Schweinen Resistenzen gegen Antibiotika fördert. Außerdem erklärt die Forscherin, warum sie dafür plädiert jedes neue Reserve-Antibiotikum.. weiter →

Ernährung – Fütterung

Eine der „Fünf Freiheiten“ fordert  eine Fehlernährung zu vermeiden. Kühe sollen möglichst viel Milch geben, Masthähnchen schnell wachsen und Schweine im Alter von sieben Monaten schlachtreif sein. Mit Fragen der Schweineernährung befasst sich Prof. Dr. Josef Kamphues, der Direktor des Instituts für Tierernährung an der TiHo in Hannover. Mit ihm und einigen Mitgliedern seines Teams.. weiter →

Mensch/Tier-Beziehung

Ein wichtiger Aspekt bei der Nutztierhaltung ist die Mensch/Tier-Beziehung. Milchbauern die „kuhverliebt“ sind haben oft den größten Erfolg. Oft geben sie ihren Kühen Namen und kennen die einzelnen Tiere ganz genau. Was zur Verbesserung der Mensch/Tierbeziehung beitragen kann, hat Dr. Tanja Kutzer erforscht. Sie arbeitet beim Schweizer BVET, im Zentrum für tiergerechte Haltung von Wiederkäuern.. weiter →

Transport und Schlachtung

Aber auch beim Tiertransport gibt es noch einiges Verbesserungspotential. Gedanken dazu hat sich der Oberveterinärrat am Veterinäramt Rhein-Neckar-Kreis Dr. Ulrich Eberhardt,  gemacht. Am Ende ihres Lebens landen Schweine, Rinder und auch Milchkühe auf dem Schlachthof. Und noch an diesem Ort ist es möglich mithilfe von Tierwohl-Indikatoren die Haltungsbedingungen auf den einzelnen Betrieben rückblickend zu beurteilen… weiter →

Massentierhaltung vs. Kleinbetriebe

Schließlich schlägt die Diskussion um „Massentierhaltung“ hohe Wellen. Landwirtschaftliche Betriebe mit größeren Tierzahlen werden häufig als „an sich schlecht“ dargestellt. Das Gegenteil und Idealbild ist dann der kleinbäuerliche Familienbetrieb. Mal abgesehen von den Nachwuchssorgen gerade der Kleinbauern (für 2/3 der über 45-jährigen Betriebsleiter ist kein Nachfolger in Sicht), ist diese Art Schwarz/Weiß-Malerei unlogisch. So wie.. weiter →

Und wie geht’s weiter?

Zukunft Schwein Ganz sicher führt stärkeres persönliches Engagement des Landwirtes zu höherem Tierwohl. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass z. B. die Verluste bei Ferkeln und bei Kälbern geringer ausfallen, wenn eine Frau die Betreuung dafür übernimmt. Eine möglichst gute Ausbildung und ein hoher Wissensstand bei den Tierhaltern werden immer wichtiger. Zum Glück steigen die Studentenzahlen in.. weiter →