Offener Brief zu “plusminus”

Am 14. Oktober strahlte das ARD-Wirtschaftsmagazin „plusminus“ einen Beitrag aus unter dem Titel „Pestizide in unseren Nahrungsmitteln“. Prof. Dr. Andreas von Tiedemann, Professor für Pflanzenpathologie und Pflanzenschutz an der Universität Göttingen, verfasste dazu einen offenen Brief: Offener Brief an die ARD Sendung PlusMinus „Pestizide in unseren Nahrungsmitteln“ vom 14.10.20115 Meine Hoffnung, am Bildschirm jemals eine.. weiter →

Wissenschaftsrat stellt Evaluation des BfR vor

Bundesinstitut für Risikobewertung leistet qualitativ hochwertige und wissenschaftlich fundierte Arbeit Der Wissenschaftsrat hat heute seine Bewertung der Arbeit des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) vorgestellt. Die Gutachter kommen zu dem Ergebnis, dass das Institut eine national und international führende Einrichtung in der Risikobewertung sei. Zudem heben sie die Rolle des BfR als zentrale Einrichtung in Deutschland.. weiter →

Von Norwegen lernen, heißt siegen lernen!

Gerade kam eine Delegation, angeführt von Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer, von einer Informationsreise aus Norwegen zurück. Viele Teilnehmer sind voll des Lobes über die dortige Schweinehaltung und empfehlen sie den deutschen Bauern zur Nachahmung. Zwei Punkte seien in diesem Zusammenhang noch erwähnt: Die Erlöse norwegischer Schweinemäster und Ferkelerzeuger – 3,01 €/kg Schweinefleisch für den Bauern.. weiter →

Weniger Arzneimittel durch mehr Tierwohl

Auf dem 27. Deutschen Tierärztetag in Bamberg soll das optimale Management von Tierbeständen diskutiert werden Vom 28. bis 30. Oktober 2015 lädt die Bundestierärztekammer (BTK) zum größten berufspolitischen Treffen, dem Deutschen Tierärztetag. Die dreitägige Veranstaltung, an der alle 39.000 Veterinärmediziner in Deutschland teilnehmen können, wird diesmal in der Weltkulturerbestadt Bamberg ausgerichtet. Drei verschiedene Arbeitskreise stehen.. weiter →

Forschung für weniger Antibiotika in der Schweinehaltung

Flachsbarth überreicht Zuwendungsbescheide für Forschungsvorhaben Die Reduzierung des Einsatzes von Antibiotika in der Nutztierhaltung ist ein Schwerpunkt der Forschungsförderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Ziel ist es, den Einsatz von Antibiotika auf das therapeutisch notwendige Maß zu verringern, um Resistenzen gegen diese Wirkstoffe zu vermeiden. Nur so bleiben die Medikamente eine wirksame Waffe.. weiter →

Mehr Sachlichkeit in der Diskussion um die EU-Wirkstoffprüfung von Glyphosat gefordert

BfR-Präsident berichtet im Bundestagsernährungsausschuss über Gründe zur unterschiedlichen Bewertung des krebsauslösenden Potentials von Glyphosat durch IARC und BfR Der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) hat in der 40. Sitzung des Bundestagsausschusses für Ernährung und Landwirtschaft am 28. September 2015 über den aktuellen Stand der EU-Wirkstoffprüfung von Glyphosat berichtet. Dabei forderte er mehr Sachlichkeit in.. weiter →

Einschätzung des BfR zu epidemiologischen Studien über kanzerogene Effekte von Glyphosat in der EU-Wirkstoffprüfung

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat im Rahmen der EU-Wirkstoffprüfung von Glyphosat mehr als 1000 Studien, Dokumente und Veröffentlichungen umfassend geprüft und ausgewertet. Dazu gehören u.a. epidemiologische Studien zur Bewertung der Kanzerogenität von Glyphosat. Das BfR kommt bei diesen Studien zu einer vergleichbaren Einschätzung wie die 27 anderen Pestizid-Bewertungsbehörden der Europäischen Union und auch anderer.. weiter →

Kein Durchblick ohne Überblick

Nach mittlerweile über 30 Stallbesuchen drohte der Überblick bei stallbesuch.de verloren zu gehen. Deshalb gibt es jetzt für die „erweiterte Suche“ eine Tabelle, in der alle Stall-Videos nach verschiedenen Kriterien gelistet und sortierbar sind: Nach Tierart, Betriebsgröße, Betriebsart und Region, ob die Tiere konventionell oder nach Biorichtlinien gehalten werden und welche Besonderheiten zu sehen sind:.. weiter →

Kontroverse um die Putenhaltung

Putenhalter schütteln den Kopf über Diffamierung durch Tierschutzbund: „Verbandsklage darf kein Instrument gegen Nutztierhaltung werden“ Über die Vorwürfe, die der Deutsche Tierschutzbund in einer Pressemeldung gegen die deutsche Putenhaltung erhebt, kann Thomas Storck nur den Kopf schütteln. „Offenbar hat der Tierschutzbund die Entwicklungen der vergangenen Jahre nicht wahrgenommen“, kritisiert der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Putenerzeuger.. weiter →

Presserat: ZEIT-Artikel verstieß gegen journalistische Sorgfalt

Aufgrund der DBV-Beschwerde gegen „Rache aus dem Stall“ erfolgreich Der Deutsche Presserat hat die Beschwerde des Deutschen Bauernverbandes (DBV) gegen den ZEIT-Artikel „Die Rache aus dem Stall“ vom 20.11.2014 als begründet erklärt. Insbesondere hat der Presserat einen Verstoß gegen die Einhaltung der journalistischen Sorgfaltspflicht kritisiert. Der DBV sieht sich damit bestätigt, dass die Empörung der.. weiter →

Konventionelle Hähnchenmast

Die wenigsten Menschen waren je selbst in einem Geflügelmaststall. Weil aber viel gemutmaßt wird, tatsächliches Wissen jedoch fehlt, hat uns ein niedersächsischer Hähnchenmäster in seinen Stall eingeladen. Dort werden 36.000 Hähnchen und Hühner gemästet und sehen wir die Tiere einmal zu Beginn und dann am Ende eines Mastdurchgangs. Der Landwirt erklärt im Video Zusammenhänge und.. weiter →

Schmidt forciert Forschung zum Ausstieg aus der Kükentötung

Nächster Schritt ist ein Prototyp zur Geschlechtsbestimmung im Ei – Schmidt: „Mein Ziel ist, dass das Kükenschreddern 2017 aufhört!“ Bundesagrarminister Christian Schmidt legt noch einmal nach, um die Praxis der Tötung männlicher Eintagsküken zu beenden. Heute überreichte er in Berlin Zuwendungsbescheide von über einer Million Euro an den Forschungsverbund der Universität Leipzig, um die erforschten.. weiter →

Nationale Stillkommission und BfR empfehlen Müttern, weiterhin zu stillen

Veröffentlichte Werte zu Glyphosat in Muttermilch führen zu einer Aufnahme bei Säuglingen, die weit unter dem gesundheitlich abgeleitetem Richtwert liegt Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat am 25. Juni 2015 berichtet, dass ein Labor in 16 Muttermilchproben den Pflanzenschutzmittelwirkstoff Glyphosat gemessen hat, und diese Messungen als „sehr besorgniserregend“ bezeichnet. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und.. weiter →

Offener Brief

zur Berichterstattung über die Untersuchung von „Bündnis90/Die Grünen“ zu Glyphosat in der Muttermilch Mit großer Sorge haben wir die Pressereaktion auf eine von „Bündnis 90/Die Grünen“ in Auftrag gegebene Untersuchung zu Glyphosat in Muttermilch-Proben zur Kenntnis genommen. In zahlreichen Medien wurden Inhalte und Schlussfolgerungen aus der Pressemitteilung einer politischen Interessengruppe ungeprüft übernommen und nicht angemessen.. weiter →

Ärzteschaft agiert weiter mit Schuldzuweisungen

Lösungsorientierte Diskussion beim Fachgespräch „Antibiotika in der Medizin“ erforderlich Der fachgerechte Einsatz von Antibiotika nach angemessener individueller Diagnose soll gefördert werden. Dazu haben sich die Staats- und Regierungschefs der G7 auf dem diesjährigen Gipfeltreffen in Elmau verpflichtet und sich nachdrücklich zum One Health-Ansatz, der die Gesundheit von Mensch und Tier sowie Landwirtschaft und Umwelt einbezieht,.. weiter →

Europäische Schweineproduzenten diskutierten Zukunftsstrategien

Jahrestreffen in Brügge (Belgien) – 25-jähriges Bestehen gefeiert Europas Schweinehalter hätten genügend Gründe zum Klagen: Antibiotika-Resistenzen durch MRSA und ESBL-Keime, Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASF) sowie des PED-Virus, Importstopp für europäisches Schweinefleisch in Russland oder steigende Produktionskosten und Wettbewerbsnachteile durch höhere Tierschutz- und Umweltauflagen belasten die Produktion in hohem Maße. Doch Jammern und Wehklagen hörte.. weiter →

Handlungspapier „Nachhaltige Nutztierhaltung“

Nordrhein-Westfalen will Kurskorrektur beim Tier- und Umweltschutz in der Nutztierhaltung – Minister Remmel legt Handlungspapier „Nachhaltige Nutztierhaltung“ vor – Dialogprozess gestartet Nordrhein-Westfalen strebt eine Neuorientierung bei der Haltung von Nutztieren in der heimischen Landwirtschaft an und hat dazu das Handlungspapier „Nachhaltige Nutztierhaltung NRW“ vorgelegt. Gleichzeitig startet damit ein breit angelegter Dialogprozess mit allen beteiligten Fachverbänden… weiter →

Kooperationsveranstaltung „Tierwohl“ in Vechta

Am 2. Juni luden das „agrar + ernährungsforum Oldenburger Münsterland“, die „Wachstumsregion Hansalinie“, die „Landesinitiative Ernährungswirtschaft NIEKE“ sowie die „Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands“ zu einer Vortragsveranstaltung rund ums Thema Tierwohl ein. Der große Saal im Kreishaus Vechta war bis auf den letzten Platz gefüllt, was sicherlich dem Thema, aber auch den Referenten geschuldet war. Uwe.. weiter →

“Wir machen euch satt!” Augsburg 2015

Am 13. Mai 2015 hieß es “Wir machen euch satt!”auf dem Rathausplatz in Augsburg. Unter dem Motto der Basis-Bewegung „Frag doch mal den Landwirt“, sprachen acht Landwirtinnen und Landwirte zu Konsumentinnen und Konsumenten. Egal ob Obstbäuerin oder Bullenmäster, Bio-Milchbäuerin oder Energiewirt – alle richteten den gleichen Appell an die Verbraucher: „Redet mit uns, statt über.. weiter →

Bürgerdialog zur Landwirtschaft

Der Wissenschaftliche Beirat des Landwirtschaftsministeriums schlägt direkte Bürgerbeteiligung vor, wenn über die zukünftige Ausrichtung der Nutztierhaltung in Deutschland entschieden werden soll. Prof. Folkhard Isermeyer, Präsident des Thünen-Instituts, plädiert ebenso für unmittelbaren Dialog. Der Hintergrund ist klar: In einer Demokratie entscheiden die Bürger darüber, wie sich ihre Gesellschaft weiterentwickelt. Im Idealfall kennen sie auch die notwendigen.. weiter →